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FDP / VWG sucht nach Sparpotenzial

Die Rheinische Post Wesel berichtete am 18.12.2014 (Auszüge):

Dams und Kuster finden Doppelhaushalt des Kreises "schwer lesbar".

Mit dem Entwurf des Doppelhaushalts für 2015 und 2016 haben Heinz Dams und Martin Kuster (FDP/VWG) noch so ihre Schwierigkeiten. Für schwer lesbar halten sie ihn, wollen sie doch zunächst Sparpotenzial fürs kommende Jahr identifizieren können.

Im Visier hat die FDP/VWG-Fraktion ein neu vorgesehenes regionales Bildungsnetzwerk, das außer zusätzlichen Kosten von 45.000 Euro offenbar nichts Greifbares vorzuweisen habe. Ebenso in der Kritik steht das Zentrale Controlling in der Kreisverwaltung. Es habe in den vergangen drei Jahren 750 000 Euro gekostet. Eine Antwort, wann denn mit zählbaren Ergebnissen zu rechnen ist, sei der Landrat aber schuldig geblieben.

Auf die Frage, warum die Stelle nicht bei der Kostenexplosion in Sachen Kreisleitstelle eingegriffen hat, habe es verblüffenderweise geheißen, dies sei nicht Aufgabe des zentralen Controlling. Auf den Prüfstand zu stellen sei sei auch, ob der Kreis Wesel in Moers ein Dienstleistungszentrum unterhalten müsse. (...)

Der Liberale Dams, selbst Moerser, wundert sich, dass ausgerechnet in Moers nach Absenkung der Standards beim Kreis aufgerufen wird, um die Kerisumlage senken zu können, während im eigenen Rathaus davon nichts zu sehen sei.

Überhaupt sei es nahezu erschreckend, wie wenig in den Kommunen die Zusammenhänge beim Kreis wahrgenommen werden(...)

Im mündlich vereinbarten Bündnis mit CDU und Grünen fühlt sich die FDP/VWG übrigens weiter sehr wohl. Die Zusammenarbeit sei sehr gut, keiner verliere seine Identität(...)