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Landrat zu Transparenz aufgefordert

08.11.2014 - FDP/VWG fordert vom Landrat Transparenz 

„Der Landrat Dr. Ansgar Müller hat mit seinen Organisationsänderungen in der Kreisverwaltung keine glückliche Hand bewiesen. So war unter anderem das Chaos bei der Planung des Neubaus der Kreisleitstelle auch auf die von ihm veranlaßte Änderung Mitte 2011 von der Dezernatsorganisation in eine Vorstandsorganisation begründet", so Heinz Dams, Vorsitzender der FDP/VWG-Kreistagsfraktion. Weitere wichtige Organisationsänderungen hat der Landrat Mitte 2012 veranlaßt. Das erst seinerzeit ein Jahr bestehende Zentrale Controlling wurde aus dem Finanzvorstandsbereich heraus in eine Stabsstelle beim Landrat umgewandelt und seinem persönlichen Referenten zugeordnet. Nach nunmehr weiteren zwei Jahren erfolgte die nächste Organisationsänderung. Der Landrat hat die Stabsstelle wieder aufgelöst und das Zentrale Controlling einschließlich seinem ehemaligen Referenten wieder dem Finanzvorstand zugeordnet. Zu den mehrmaligen Änderungen beim Zentralen Controlling in der Kreisverwaltung fordert die FDP/VWG-Kreistagsfraktion Transparenz vom Landrat. Dazu wurden ihm etliche Fragen vorgelegt. „Es geht der FDP/VWG-Fraktion um die Offenlegung, ob das Zentrale Controlling bisher nur Geld gekostet hat oder aber insgesamt bei der Kreisverwaltung Geld eingespart wurde durch die Arbeitsergebnisse des Zentralen Controllings. Das ist nach unserem Verständnis das wesentliche Ziel des Zentralen Controllings, damit die Kommunen über die Kreisumlage entlastet werden", so Dams abschließend.

(Die NRZ Wesel berichtete am 08.11.2014 die Rheinische Post am 11.11.2014)